Faraday-Tassen
Mittwoch, 18. Oktober 2017
50 Ohm Faraday Cup, 6 kW

Das Funktionsprinzip ist denkbar einfach: Der Ionenstrahl f├Ąllt auf ein St├╝ck Metall, der Stromflu├č zur Erde wird mit einem Amperemeter gemessen, er entspricht dem Strahlstrom.


Bei der praktischen Umsetzung gibt es allerdings eine Reihe von Randeffekten zu beachten:

1. Sekund├Ąrelektronenunterdr├╝ckung. Bim Auftreffen des Ionenstrahls werden Elektronenherausgeschlagen. Diese leisten einen positiven Beitrag zum gemessenen Gesamtstrom und verf├Ąlschen damit das Ergebnis. Eine auf negatives Potenzial gelegte Blende dr├Ąngt die Elektronen wieder zur├╝ck und unterdr├╝ckt damit diesen Effekt.

2. Die Strahlleistung muss thermisch abgef├╝hrt werden. Bei intensiven Ionenstrahlen werden leicht kritische Werte von einigen Watt pro Quadratzentimer erreicht, so dass mit Wasser gek├╝hlt werden muss.


3. Bei der zeitlich hochaufgel├Âsten Messung ab ca. 1MHz wird eine sogenannte schnelle Tasse ben├Âtigt. Diese entspricht einer 50 Ohm Geometrie. Der Abschluss (Innenwiderstand des Amperemeters) muss entsprechend niederohmig sein um die Zeitkonstante niedrig zu halten.


Wir stellen hier exemplarisch zwei Modelle (DF040, DF060) vor. den Link finden Sie weiter oben. sicher werden wir aber auch Ihren individuellen W├╝nschen gerecht.